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Mittwoch, 6. Dezember 2017

Sommer - Herbst - Samichlaus

Ein Halbjahresrückblick im Zeitraffer
Sommer 2017 - Samichlaus


Nach dem zaghaften Start des Sommers wurde es heiss, sehr Heiss. Zumindest südlich des Alpenkamms. Wir mussten spontan die geplanten Frankenjuraferien aufgrund anhaltenden Gewittern in Hollfeld (unser vorgefreutes Feriendomizil) in den Süden verschieben. Wir fuhren nach Castellbianco. Dort gab es zum Glück ein paar schattige Sektoren mit Meeresbrise. Somit konnte man bei den durchschnittlichen 35°C Tagestemperaturen doch etwas klettern.
Nach den Ferien ist vor den Ferien, und die Zeit bis zu den nächsten schnell vorbei. Pünktlich auf die Herbstferien, welche wir nicht wie gewohnt in Südfrankreich oder Spanien verbrachten, kam das goldene Herbstwetter. Wir verbrachten 2 Wochen in Interlaken (Klettern im Lehn) sowie im Tessin (Bouldern in Brione).
Ja und dann kam doch schon tatsächlich der Samichlaaus und brachte uns den ersten Schnee. Dieses Jahr standen die Langlaufskis schon präpariert im Keller, nur wie geht das zusammen mit Klein-Levi? Nach wenigen Testläufen hat sich Langlaufen nun als absolut perfekter Outdoorsport für Papa und Sohnemann etabliert. Levi liebt es im umgebauten Veloanhänger durch die Schneelandschaft zu schlittern und munter mit singsongs Papa anzutreiben, sich noch etwas mehr in die Riemen zu stemmen.
Für die Weihnachtstage geht es dann definitiv Richtung Südfrankreich nach Seynes in das alt bewährte Sinterklettermekka.

Hitzepause in der Höhle von Toirano

Auch die kleinen wollen ihren Spass

Pause


Alles im Schatten Ole
Traumherbst am Beatenberg

Harte Projekte im Lehn

Wandern mit Zusatzgewicht am Oeschinensee

Bouldern und Malen in Brione (Bachblock)

Unberührte Blockfelder Sonogno
Levis ersten Schritte im Pulver:-)
Der erste Schnee, Langlaufen in Studen mit Schlitten Vers 1

Schlitten Vers 2 Thule Carriot mit Langlaufskiern

Abendliche Langlaufsession ohne Anhänger, mit Vollmond

Traumbedingungen der Anhänger funktioniert perfekt wir düsen mit 12km/h durch die Gegend.

Jipaaa Cyber Samichlaus auf dem Weg



Mittwoch, 9. August 2017

Achtung! Einstiegs-Fixseilgeländer angerissen!

Liebe Titlis Nordwand-Aspiranten
Leider ist gemäss Info von Nordwandkletterern das erste Fixseilgeländer direkt nach der Einstiegsrampe defekt. Es hat einen Stein abbekommen und ist fast durch. Es wird nächstens ausgewechselt.

Wichtig: Nie einem Fixseil, welches nicht bis zum nächsten Ankerpunkt eingesehen werden kann, blind vertrauen. Immer eine redundante Sicherung verwenden!

Attention damaged fixed rope. The first rope railing just after the ramp to enter the ledge to the north face is badly damaged due to a rock fall.

Generally, never use a fixed rope witheout checking it!

Dienstag, 18. Juli 2017

Hotel Titlis gebucht! & neues Projekt

Zurzeit herrschen Prachtsverhältnisse in der Nordwand. Tabea und Angie haben das Hotel Titlis gebucht und starten einen Versuch in der Route Piz dal Nas, welche bis dato immer noch nicht wiederholt wurde. Auch Bernd einer der Ersterschliesser der N-Wandtouren wurde in einem neuen P gesichtet. Jedoch weniger am Klettern als vielmehr am Warten auf das Abklingen des Gewitters welche sich eher unerwartet  kurz und Heftig oberhalb der N-Wand abgeladen hat.

Friedliche Abendstimung nach dem Gewitter im Hotel Titlis

Zum Glück ist die Wand weit ausladend. Die Sturzbäche des Gewitters stieben über den Köpfen hinweg.

Sonntag, 16. Juli 2017

Traum O.S. & Bubentage in Ceüse & Mangold im Rätikon

Der Bubenkurztripp nach Ceüse war schnell vorbei. Die harten Touren im Sektor Berlin sowie die kalten fast schon garstigen Temperaturen leiteten uns in den Sektor grand Face. Dort sind die Touren sehr grosszügig und bis zu 40m lang. Selbstverständlich in bestem Ceüse Fels. Natürlich schon lange kein Geheimtipp mehr jedoch trotzdem ein gutes Ausweichziel zum Sektor Berlin. im Berlin muss praktisch immer ein Ticket gezogen werden um in einen Klassiker einsteigen zu können. Das Highlight für mich war die O.S. Begehung der immensen Linie Immense et bleu (8a). Die Züge der knapp 40m langen Tour liefen wie am schnürchen. Es war ein Tanz. Jede Stelle erneut ein Pokerspiel mit den Griffen. Die Erlösung war besonders gross als auch die letzten 3 Kniffligen Meter zum Stand perfekt aufgiengen.
Ceüse is the best.****


Ceüse Sektor Biographie
Brrrr
Grande Face

Immence et bleu

 3 Wochen Später, 8Jahre nach Silbergeier endlich wieder im Rätikon. Dieses mal ganz gemütich, dachten wir. Mangold welche durch die imposante Drusenfluh führt war dieses mal die Tour der Begierde. Mit dem gemütlich hatten wir uns jedoch etwas verschätzt. Zum einen fanden wir den Einstieg nicht auf anhieb zum anderen sind die 7er Längen nicht ohne und zum teil auch gefährlich. Das Rumgeeier auf den Platten, weit über dem letzten Bolt war etwas eingerostet. Nach den ersten Seillängen lief es dann doch fantastisch und wir erreichten nach knapp 500 abwechslungsreichen Klettermetern um 18Uhr den Gipfel. Zum Abstieg ist die Nordseitige Variante zu Fuss devinitife die beste Variante. Um 23Uhr waren wir wieder happy und müde in Züri.
PS: Am besten quert über das obere Grasband direkt zur 2. Sl in die Wand. Das erspart die erste Sl.

Beautifull Rätikon

SL 8, ein Juwel ****

Hermi am Stand Sl 10

Uf em Gipfel Holderioooooo





















Donnerstag, 15. Juni 2017

Heisse Tage,Sommertage sind angesagt - Aktuelle Verhältnisse in der Titlis Nordwand

Die grossen Schneefelder oberhalb der Nordwand sind fast weg.
Noch stürzt ziemlich viel Schmelzwasser im Bereich des Zustieges direkt nach der Einstiegsrampe stiebend über die Wand.
Letztes Wochenende waren trotzdem Land ohne Herren, Piz dal Nas & Duracel bereits komplett trocken. Dieses Wochenende dürfte bereits einiges mehr gehen. Es steht somit nichts im Weg für einen frühen Start in der Nordwand.

Uahhhh, Ja genau das ist die Titlis Nordwand :-) OOHH

Momentaufnahme der N-Wand am 10. 6. 2017. Gut sichtbar der stiebende Schmelzwasserfall im re Wandteil.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Projekt

Mit Tabea hoch in den Bergen Luft geschnuppert, die Ruhe genossen und das Projekt probiert. Unverhofft schon bis in die Schlüsselstelle geklettert. Die Bewegungen sitzen, das Feuer ist entfacht. Der Fels ein überhängender griffiger Traum aus dem die Griffe mit meinen Träumen verschmeltzen. 


Kurz vor der Schlüsselstelle. Der Stand befindet sich am Horizont.

Samstag, 8. April 2017

Frühling

Man spürt den Frühling förmlich. Es liegt frische luft in den Tälern, die Sonne wärmt kräftig die Felsen, die Bergspitzen erinnern noch an den Winter. Wiesen und Bäume erwachen aus dem Winterschlaf. Mit etwas Geduld könnte man nun den Blättern beim Spriessen zusehen.
So war es eine riesen Freude nach langer Winterabstinenz in der letztes Jahr fertig eingerichteten Route die Griffe zu fühlen, die Züge zu testen und schon den ersten Versuch zu starten. Die Saison ist eröffnet.