Mittwoch, 10. Juli 2013
Saisonstart
Endlich, sommerliche Temperaturen im Tal, schwüle conditions im Klettergarten, leichte Bise in der Luft, trockene Titlisnordwand, die Saison 2013 kann beginnen. Allleeeeeez
Samstag, 27. Oktober 2012
Winterpause
Die Titlissaison ist definitiv vorbei, es sei denn, ein paar wilde planen eine Winterbegehung der Nordwand....
Im Tal waren die Bedingungen die letzte Zeit lauschig und angenehm. Dies nützte Matthias aus und konnte Quattro stagioni am Bauch erstbegehen (Bilder hier). Auch Reto Aschwanden war aktiv und konnte die dritte Begehung von Peschmerga (8c+), nach Simon Wandeler und David Graham einsacken.
Quattro stagioni, (8c) Engelberg Bauch
F.A. Matthias Trottmann 26.9.2012
Als Matthias Trottmann Ende September 2012 den Stand von Quattro stagioni einhängt, geht eine lange Geschichte zu Ende.
Die imposante, 40 m lange Tour am "Bauch" war vor 9 Jahren eine der ersten Touren des Gebietes. Es blieb jedoch bei einigen zaghaften Versuchen. Zu schwer schien die namenlose Extremtour. Dazu kam, dass Matthias Trottmann in jenem Zeitpunkt einige weitere Neutouren einrichtete und erstbeging. So kam es, dass die Tour nie in seinen Fokus rückte. Jedes Jahr jedoch stieg er mindestens einmal in die Tour, um sich deren Schönheit zu vergewissern und zu sehen, ob die Zeit reif war.
So vergingen die Jahre.
Im Herbst 2010 widmete sich Matthias zum ersten Mal der immer noch jungfräulichen Tour. Es vergingen weitere zwei Jahre, bis nach einigen intensiven Klettertagen im Frühling dieses Jahres, am 9. Versuchstag der ersehnte Durchstieg gelang.
Quattro stagioni teilt sich vier Sequenzen auf, die sich in ihrer Felsbeschaffenheit sowie in ihren technischen Anforderungen erstaunlich unterscheiden.
Eine kleine Kostprobe:
Frühling- Steil und kräftig ist die erste Sequenz, und spätestens beim ersten guten Ruhepunkt bist du wach und hoffentlich noch frisch und saftig.
Sommer- Beschwingt geht's durch den kontinuierlich überhängenden zweiten Teil. Ein weiter Hakenabstand macht dir nichts zu schaffen, denn du bist bereits in luftiger Höhe und fühlst die Glückshormone steigen. Ein weiterer Ruhepunkt verschafft dir noch etwas Abkühlung.
Herbst- Nun heisst es, sich langsam aber sicher warm anzuziehen. Der Fels geht in stufiges Gelände über, die Schlüsselstelle naht. Ein letzter unbequemer Ruhepunkt bereitet dich mental auf bevorstehende, härtere Zeiten vor.
Winter- Der Wintereinbruch ist kurz und bündig. Kalte Temperaturen im Kopf, auf Finger und Fels sind unabdingbar. Deine angefressene Speckschicht schützt dich vor Schüttelfrost und lässt dich den Run-out zum Ausstieg in bestem Alpenkalk vergessen.
Dann endlich: 300m über dem Talgrund kannst du in die quattro stagioni beissen und dir alle vier Zutaten auf der Zunge zergehen lassen.
Geheimtipp: Bestelle die Pizza im Frühling oder Herbst bei Föhn.
Im Tal waren die Bedingungen die letzte Zeit lauschig und angenehm. Dies nützte Matthias aus und konnte Quattro stagioni am Bauch erstbegehen (Bilder hier). Auch Reto Aschwanden war aktiv und konnte die dritte Begehung von Peschmerga (8c+), nach Simon Wandeler und David Graham einsacken.
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| Pic c Klaus Kranenbitter |
Quattro stagioni, (8c) Engelberg Bauch
F.A. Matthias Trottmann 26.9.2012
Als Matthias Trottmann Ende September 2012 den Stand von Quattro stagioni einhängt, geht eine lange Geschichte zu Ende.
Die imposante, 40 m lange Tour am "Bauch" war vor 9 Jahren eine der ersten Touren des Gebietes. Es blieb jedoch bei einigen zaghaften Versuchen. Zu schwer schien die namenlose Extremtour. Dazu kam, dass Matthias Trottmann in jenem Zeitpunkt einige weitere Neutouren einrichtete und erstbeging. So kam es, dass die Tour nie in seinen Fokus rückte. Jedes Jahr jedoch stieg er mindestens einmal in die Tour, um sich deren Schönheit zu vergewissern und zu sehen, ob die Zeit reif war.
So vergingen die Jahre.
Im Herbst 2010 widmete sich Matthias zum ersten Mal der immer noch jungfräulichen Tour. Es vergingen weitere zwei Jahre, bis nach einigen intensiven Klettertagen im Frühling dieses Jahres, am 9. Versuchstag der ersehnte Durchstieg gelang.
Quattro stagioni teilt sich vier Sequenzen auf, die sich in ihrer Felsbeschaffenheit sowie in ihren technischen Anforderungen erstaunlich unterscheiden.
Eine kleine Kostprobe:
Frühling- Steil und kräftig ist die erste Sequenz, und spätestens beim ersten guten Ruhepunkt bist du wach und hoffentlich noch frisch und saftig.
Sommer- Beschwingt geht's durch den kontinuierlich überhängenden zweiten Teil. Ein weiter Hakenabstand macht dir nichts zu schaffen, denn du bist bereits in luftiger Höhe und fühlst die Glückshormone steigen. Ein weiterer Ruhepunkt verschafft dir noch etwas Abkühlung.
Herbst- Nun heisst es, sich langsam aber sicher warm anzuziehen. Der Fels geht in stufiges Gelände über, die Schlüsselstelle naht. Ein letzter unbequemer Ruhepunkt bereitet dich mental auf bevorstehende, härtere Zeiten vor.
Winter- Der Wintereinbruch ist kurz und bündig. Kalte Temperaturen im Kopf, auf Finger und Fels sind unabdingbar. Deine angefressene Speckschicht schützt dich vor Schüttelfrost und lässt dich den Run-out zum Ausstieg in bestem Alpenkalk vergessen.
Dann endlich: 300m über dem Talgrund kannst du in die quattro stagioni beissen und dir alle vier Zutaten auf der Zunge zergehen lassen.
Geheimtipp: Bestelle die Pizza im Frühling oder Herbst bei Föhn.
Mittwoch, 19. September 2012
Bekannte Gesichter in der Nordwand
10. September. Der erste Rotpunktversuch in Hattori Hanzo
Irgendwann wird es trotzdem ernst, man will hoch. Mit Hermann als
flinker nachsteiger, geduldiger Sicherer sowie steter Motivator versuchte
ich mein Gück. Irgendwie war es
nicht der Tag. Ich fühlte mich in der kräftigen 8b+ Schlüssellänge wie ein prall gefüllter Kartoffelsack. Da hoffe ich, dass der Herbst durch ein beständiges Formhoch, wolkenlosem Himmel und warmen Temperaturen besticht.
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| Die Knackig interessante 5.Sl, kurz vor der schwierigen Partie. |
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| Happy Hermann, |
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| Nordwandmänner |
Happy Sommer Projektlen
Donnerstag, 16. August 2012
Umbohraction in Hattori Hanzo
Mit Matthias König ging es den Tag nach dem Schönwettertag in die Wand. Einige Hangelübungen und Seiltricks später ist die Linienführung der schwersten Seillänge leicht angepasst. Die Orginallinie ist devinitiv ein Fall für Adam Ondra. Das nächste Mal kommt die schwere Länge nach der schweren Länge dran. Da bin ich schon gespannt wie optimistisch ich diese Länge eingebohrt habe.
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