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| Der Text ist am Ende des Blogeintrags eingefügt. |
Samstag, 1. März 2014
Hattori Hanzo im Tagesanzeiger
Ein Bericht über die Erlebnisse von Matthias Trottmann in der Nordwand. Zum Träumen ein paar Bilder von Klaus Kranenbitter.
Samstag, 11. Januar 2014
Saisonauftakt im Lehn
Das 2014 startete verheissungsvoll. Einige Erstbegehungsprojekte stehen auf der Karte.
In der Nordwand steht eine anvisierte Linie rechts von SuperVitamin auf dem Programm. Bis man sich in die Nordwand wagen kann, warten im Lehn im Sektor Zentrifuge zwei äusserst spektakuläre Linien durch perfekten, frischen Fels auf die Erstbegehung.
In der Nordwand steht eine anvisierte Linie rechts von SuperVitamin auf dem Programm. Bis man sich in die Nordwand wagen kann, warten im Lehn im Sektor Zentrifuge zwei äusserst spektakuläre Linien durch perfekten, frischen Fels auf die Erstbegehung.
Die eine Linie ist so quasi die direkte Linie von No Sika, no Crime. Diese wurde von Matthias König gebohrt und wird ein echtes Brett. Die zweite Linie folgt den ersten Metern von Klamauk und quert auf der Höhe der markanten Sintersäule, anfangs leicht absteigend, rein in die kompakte Wand und verläuft parallell zu Hybris hoch. Dieses ist ein anspruchvolles Ausdauerprojekt, genau nach dem Geschmack von Matthias Trottmann, welcher diese Tour eingebohrt hat.
Eine Bitte haben wir an das Klettervolk. Bitte respektiert, dass diese Touren noch persönliche Projekte sind. Wartet, bis ihr euch die Finger an den Griffchen langzieht, bis wir die Erstbegehung realisieren konnten. Danke!
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| Lehn, Sektor Zentrifuge |
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| Lehn Proj. Matthias König |
Montag, 16. September 2013
Mittwoch, 28. August 2013
16. Aug 2013 Hattoriiii Hanzoooooo: it's done!! Erste komplette R.P. ist geglückt
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| Hattori |
| Hanzooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo |
Ein grosser Traum ging mit der R.P. Begehung dieser fantastischen Linie in Erfüllung.
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| Geschafft:-). Im Hintergrund Piz dal Nas. |
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| Glücklich zurück auf dem Boden die Wand hinter uns. |
Nach einem Nickerchen auf dem Biwakband unter der Schlüsselseillänge, bei dem ich mich von den anfänglichen Startschwierigkeiten gut erholte (nassen 7b länge + 10m Sturz nach Trittausbruch beim einhängen des 7b Stand), lief es wie am Schnürchen. Dabei genoss ich die grossartige Unterstützung von Urs Stöcker, dem Swiss Climbing Nati-Coach.:-).
Die Tour ist 7sl lang, hängt gute 40m über und hat zwei Seillängen im 10ten Grad (5b,6b+,7b,6c,8b+,8a+,7b). Ein aktuelles Topo und weitere Info's zur Nordwand findet man im "Schweiz extrem Ost" von Sandro von Känel erschienen im Filidor-Verlag (www.filidor.ch).
Bis es soweit war, stieg ich dieses Jahr nach dem 1. Versuch mit Reto noch zweimal in die Tour ein.
| 2. Versuch mit Urs |
| 3. Versuch mit Pieter (Bildmitte) |
Donnerstag, 1. August 2013
Projekt Hattori Hanzo 1. Versuch mit Reto Ruhstaller und Lochblick mit Karoline Falk
In der Morgendämmerung mache ich mich zusammen mit Reto Ruhstaller auf Richtung Nordwand. Die Hattori Hanzo liegt nun perfekt eingerichtet vor mir und wartet auf die Erstbegehung, welche ich dieses Jahr realisieren möchte. Zusammen mit Reto ist es eine Freude, in die Wand einzusteigen, kennen wir doch die Wand nun schon fast besser als unsere eigene Hosentasche. So können wir uns über Erlebnisse in der Nordwand austauschen, gemeinsam über ihre Schönheit schwelgen und die immer wieder neuen Blickwinkel geniessen. Dass die Hattori Hanzo ein ziemliches Ausdauerbrett ist, wird schnell an dem Durchmesser unserer Unterarme klar, welcher schon nach wenigen Metern in der Schlüsselseillänge grösser und grösser werden als diejenigen des legendären Herr Popey. Die einzelnen Stellen laufen aber schon sehr geschmeidig:-). So braucht es nun noch eine gute Portion Spaghetti und dann könnte es mit der Rotpunktbegehung klappen.
Wir sind nun nicht mehr ganz alleine in der Wand. Angi und Spiri, welche in der Route "Land ohne Herren" unterwegs sind, können wir gut beobachten und uns auch gegenseitig anfeuern. Währenddem das Tal sichtlich glüht, geniessen wir zum Ausklang ein kühles Bier im Titlisbiwak und ich freue mich schon riesig auf Karoline, eine lauschige Nacht im Biwak und die für den nächsten Tag geplante, mir noch unbekannte Tour "Lochblick".
| Matthias in Hattori Hanzo |
| Reto in Hattori Hanzo |
| Angi und Spiri in Land ohne Herren |
| Morgenstimmung im Biwak |
| Karo in der 1. Sl., Lochblick |
Mittwoch, 10. Juli 2013
Saisonstart
Endlich, sommerliche Temperaturen im Tal, schwüle conditions im Klettergarten, leichte Bise in der Luft, trockene Titlisnordwand, die Saison 2013 kann beginnen. Allleeeeeez
Samstag, 27. Oktober 2012
Winterpause
Die Titlissaison ist definitiv vorbei, es sei denn, ein paar wilde planen eine Winterbegehung der Nordwand....
Im Tal waren die Bedingungen die letzte Zeit lauschig und angenehm. Dies nützte Matthias aus und konnte Quattro stagioni am Bauch erstbegehen (Bilder hier). Auch Reto Aschwanden war aktiv und konnte die dritte Begehung von Peschmerga (8c+), nach Simon Wandeler und David Graham einsacken.
Quattro stagioni, (8c) Engelberg Bauch
F.A. Matthias Trottmann 26.9.2012
Als Matthias Trottmann Ende September 2012 den Stand von Quattro stagioni einhängt, geht eine lange Geschichte zu Ende.
Die imposante, 40 m lange Tour am "Bauch" war vor 9 Jahren eine der ersten Touren des Gebietes. Es blieb jedoch bei einigen zaghaften Versuchen. Zu schwer schien die namenlose Extremtour. Dazu kam, dass Matthias Trottmann in jenem Zeitpunkt einige weitere Neutouren einrichtete und erstbeging. So kam es, dass die Tour nie in seinen Fokus rückte. Jedes Jahr jedoch stieg er mindestens einmal in die Tour, um sich deren Schönheit zu vergewissern und zu sehen, ob die Zeit reif war.
So vergingen die Jahre.
Im Herbst 2010 widmete sich Matthias zum ersten Mal der immer noch jungfräulichen Tour. Es vergingen weitere zwei Jahre, bis nach einigen intensiven Klettertagen im Frühling dieses Jahres, am 9. Versuchstag der ersehnte Durchstieg gelang.
Quattro stagioni teilt sich vier Sequenzen auf, die sich in ihrer Felsbeschaffenheit sowie in ihren technischen Anforderungen erstaunlich unterscheiden.
Eine kleine Kostprobe:
Frühling- Steil und kräftig ist die erste Sequenz, und spätestens beim ersten guten Ruhepunkt bist du wach und hoffentlich noch frisch und saftig.
Sommer- Beschwingt geht's durch den kontinuierlich überhängenden zweiten Teil. Ein weiter Hakenabstand macht dir nichts zu schaffen, denn du bist bereits in luftiger Höhe und fühlst die Glückshormone steigen. Ein weiterer Ruhepunkt verschafft dir noch etwas Abkühlung.
Herbst- Nun heisst es, sich langsam aber sicher warm anzuziehen. Der Fels geht in stufiges Gelände über, die Schlüsselstelle naht. Ein letzter unbequemer Ruhepunkt bereitet dich mental auf bevorstehende, härtere Zeiten vor.
Winter- Der Wintereinbruch ist kurz und bündig. Kalte Temperaturen im Kopf, auf Finger und Fels sind unabdingbar. Deine angefressene Speckschicht schützt dich vor Schüttelfrost und lässt dich den Run-out zum Ausstieg in bestem Alpenkalk vergessen.
Dann endlich: 300m über dem Talgrund kannst du in die quattro stagioni beissen und dir alle vier Zutaten auf der Zunge zergehen lassen.
Geheimtipp: Bestelle die Pizza im Frühling oder Herbst bei Föhn.
Im Tal waren die Bedingungen die letzte Zeit lauschig und angenehm. Dies nützte Matthias aus und konnte Quattro stagioni am Bauch erstbegehen (Bilder hier). Auch Reto Aschwanden war aktiv und konnte die dritte Begehung von Peschmerga (8c+), nach Simon Wandeler und David Graham einsacken.
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| Pic c Klaus Kranenbitter |
Quattro stagioni, (8c) Engelberg Bauch
F.A. Matthias Trottmann 26.9.2012
Als Matthias Trottmann Ende September 2012 den Stand von Quattro stagioni einhängt, geht eine lange Geschichte zu Ende.
Die imposante, 40 m lange Tour am "Bauch" war vor 9 Jahren eine der ersten Touren des Gebietes. Es blieb jedoch bei einigen zaghaften Versuchen. Zu schwer schien die namenlose Extremtour. Dazu kam, dass Matthias Trottmann in jenem Zeitpunkt einige weitere Neutouren einrichtete und erstbeging. So kam es, dass die Tour nie in seinen Fokus rückte. Jedes Jahr jedoch stieg er mindestens einmal in die Tour, um sich deren Schönheit zu vergewissern und zu sehen, ob die Zeit reif war.
So vergingen die Jahre.
Im Herbst 2010 widmete sich Matthias zum ersten Mal der immer noch jungfräulichen Tour. Es vergingen weitere zwei Jahre, bis nach einigen intensiven Klettertagen im Frühling dieses Jahres, am 9. Versuchstag der ersehnte Durchstieg gelang.
Quattro stagioni teilt sich vier Sequenzen auf, die sich in ihrer Felsbeschaffenheit sowie in ihren technischen Anforderungen erstaunlich unterscheiden.
Eine kleine Kostprobe:
Frühling- Steil und kräftig ist die erste Sequenz, und spätestens beim ersten guten Ruhepunkt bist du wach und hoffentlich noch frisch und saftig.
Sommer- Beschwingt geht's durch den kontinuierlich überhängenden zweiten Teil. Ein weiter Hakenabstand macht dir nichts zu schaffen, denn du bist bereits in luftiger Höhe und fühlst die Glückshormone steigen. Ein weiterer Ruhepunkt verschafft dir noch etwas Abkühlung.
Herbst- Nun heisst es, sich langsam aber sicher warm anzuziehen. Der Fels geht in stufiges Gelände über, die Schlüsselstelle naht. Ein letzter unbequemer Ruhepunkt bereitet dich mental auf bevorstehende, härtere Zeiten vor.
Winter- Der Wintereinbruch ist kurz und bündig. Kalte Temperaturen im Kopf, auf Finger und Fels sind unabdingbar. Deine angefressene Speckschicht schützt dich vor Schüttelfrost und lässt dich den Run-out zum Ausstieg in bestem Alpenkalk vergessen.
Dann endlich: 300m über dem Talgrund kannst du in die quattro stagioni beissen und dir alle vier Zutaten auf der Zunge zergehen lassen.
Geheimtipp: Bestelle die Pizza im Frühling oder Herbst bei Föhn.
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